Angekommen


Mein Trip war nach dem Flug noch nicht vorbei, es ging dann noch mit dem Limousinen-Bus zwei Stunden um Seoul herum nach Bundang, wo mich mein zukünftiger Praktikantenkollege Sascha erwartete. Der Bus wurde seinem Namen voll gerecht, mega komfortabel und bequem, eine Wohltat nach dem Flug. Beim ersten Kontakt mit den koreanischen Autobahnen zeigte sich, dass die wohl grundsätzlich mindestens 4 Spuren pro Richtung haben müssen und dass die Busfahrer am schnellsten und riskantesten Fahren (die Warnungen der Reiseführer darf man also getrost ernstnehmen). Auf der Fahrt zeigte sich, dass “der Koreaner an sich” dazu neigt in Produktlinien zu denken und weil es so schön ist, nicht nur ein Hochhaus von einer Sorte zu bauen, sondern gleich zwanzig oder dreisig nebeneinander, die komplett gleich aussehen. Damit man sie unterscheiden kann wird einfach auf die Seite eine groooße Zahl drangemalt, und es ist sicher schön im Terracotta-Roten Hochhaus mit der Nummer 3041 zu wohnen. Außerdem fällt auf den Autobahnen auf, dass es fast nur Koreanische Autos gibt (wobei einige doch wie schlechte Kopien eines BMW oder Mercedes Benz aussehen). Einzige Außnahme sind Mercedes E- und S-Klasse, die wohl zu Repräsentationszwecken da rumfahren.

Naja, so gegen 12.30 Uhr bin ich dann in Bundang, Ori-Station angekommen und hab auch gleich meinen Kollegen gefunden. Praktischerweiße liegt meine Wohnung genau bei der Bushaltestelle, so dass ich nur eine Treppe hochmusste. Meine Wohnung liegt in einem 8-Stöckigen Appartmentkomplex, in dem einfach so auch die Wohnungen geklont wurden, alle gleich. Ich hab die mit der Nummer 329 abgekriegt. Schon beim betreten des Gebäudes staunt man nicht schlecht, alles mit schwarzen Granit verkleidet, die Aufzüge sprechen mit einem, die Türen können wahlweise per Schlüssel, Zahlencode oder kontaktloser Chipkarte geöffnet werden, alles sehr edel. Auch meine Wohnung hat mich echt überrascht, sie ist wirklich sehr schön, und mit allem was man so braucht (Klimaanlage, Fernseher, Telefon, Breitbandinternet, Waschmaschine, Trockner, Glaskeramikkochfeld, Toaster, Reiskocher etc.) ausgestattet. Bilder hierzu gibt es auch schon.

Eben war ich noch kurz beim Carrefour gegenüber und hab mich mit dem Nötigsten für den leeren Kühlschrank versorgt, da gibt es echt alles. Heute Abend gehe ich mit meinen drei Praktikantenkollegen aus der gleichen Abteilung gemeinsam essen.

Und morgen ist mein erster Arbeitstag…

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