Dabeisein ist alles - Der Olympic Park

Letzte Woche war ich im Olympic Park, einer der Einrichtungen, die von den Olympischen Spielen von 1988 noch erhalten sind. Gleich wenn man aus der U-Bahn Station herauskommt wird man von einem schönen Platz mit dem World Peace Gate empfangen. Das World Peace Gate ist ein riesiges Tor, das künstlerische Gestaltet ist und wie der Name schon sagt dem Olympischen Frieden gewidmet ist. Innerhalb des Tors brennt ein kleines Olympisches Feuer. Sehr schön finde ich, dass das ganze Areal noch immer für den Sport genutzt wird, so wird z.B. der Platz um das World Peace Gate von Inline Skatern und Radfahrern für ihren Sport genutzt. Etwas weiter hinter dem World Peace Gate findet man das offizielle Denkmal für die Olympische Bewegung namens “Rendezvous in Seoul”. Diese Denkmal ist wirklich sehr interessant, denn es ist von einer Vielzahl von Steinen umgeben, die von einzelnen Athleten, Offiziellen und Medienleuten stammen. Die Steine der deutschen Delegation konnte ich nicht finden, da die Steine der Verwitterung übergeben wurden. Da einzige heimische was ich finden konnte war die Marmorplatte des NOK der DDR (1988 war die letzte Olympiade mit zwei deutschen Staaten) und das der ARD. Die Platte des NOK der BRD fehlt entweder oder ist schon zur Unlesbarkeit verwittert.

Weiter im Park findet man einen riesigen Skulpturen-Park mit 200 Skulpturen von internationalen Künstlern. Für jede Figur gibt es auch ein Statement des Künstlers, was er damit Ausdrücken wollte, wobei man manchmal nach der Lektüre noch ratloser vor der Skulptur steht als davor. Auch hier ist der Park fest in der Hand der Sportbegeisterten, es wimmelt nur so von Joggern und Walkern (sehr beliebt), genauso wie es noch Courts für Badminton (naja, eigentlich eher Federball) etc. gibt. Auch einige Sportstätten sind noch zu sehen, so z.B. das Velodrom, die Gewichtheberhalle und die Schwimmhalle.

Aber hier gibt es nicht nur Sportstätten, sondern auch historische Zeugnisse. Es wurde eine antike Wallfestung aus der Baekche-Zeit (so etwa 20 v.Chr. bis etwa 500 n.Chr.) entdeckt. Sie ist ziemlich groß mit einem Umfang von etwa 2.5km und man kann ihr entlang gehen, was ich auchgemacht habe. Es gibt auch ein Museum mit Fundstücken und eine Grabungsstätte mit einem ausgegrabenen Haus (oder vielmehr was davon übrig ist) aus der Zeit.

Sorry, the comment form is closed at this time.